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Spaziergang mit Peter Benoit

Spaziergang mit Peter Benoit, dem Bürgermeisterkandidaten von Ruppertsberg am 9. März 2019

 

Wir treffen uns vor dem Bürgerhaus in Ruppertsberg. Da es heute ein sehr windiger Tag ist, suchen wir uns eine windgeschützte Stelle für unser Gespräch.

Peter Benoit ist, wie schon seine Mutter, in Ruppertsberg aufgewachsen. Sein Vater stammt aus der Westpfalz. Peter Benoit ist als Chemielaborant bei der BASF tätig. Seine Frau aus Cottbus studierte gerade in Oldenburg, als sich beide während eines Urlaubsaufenthaltes bei Barcelona kennenlernten. Seine Frau hat sich in die Pfalz gleich mit verliebt und so fiel die Entscheidung für Ruppertsberg als gemeinsamen Lebensmittelpunkt leicht. Im Jahr 2007 hat das Ehepaar Benoit mitten im Ort ein Haus gekauft und lebt dort mit seinen zwei Kindern und zwei Hunden. Durch sein ehrenamtliches Engagement in der katholischen Kirche und beim Fußballverein ist Peter Benoit vielen Einwohnern bestens bekannt.

Was bedeutet der Begriff Heimat für Sie?

„Heimat wird für mich durch die Menschen geprägt, die hier im Ort leben. Hier erlebe ich die Geborgenheit meiner Familie, hier sind meine Freunde, auf die ich mich verlassen kann. Ruppertsberg ist für mich ein ganz besonderer Ort, für den ich mich mit ganzem Herzen engagiere.“

Seit wann sind Sie (politisch) engagiert und warum?

Das Interesse für Politik fing bei Peter Benoit bereits während der Schulzeit, genauer: während der Zeit der Wiedervereinigung an. Er hatte auf der Realschule einen sehr engagierten Sozialkundelehrer, der mit den Schülern tagespolitische Themen lebhaft diskutierte. Damals wurde das Interesse an Politik geweckt. Mit den christlichen Inhalten der CDU konnte Peter Benoit sich bereits als junger Mensch identifizieren und trat im Jahr 1999 in die Partei ein. Im selben Jahr wurde er auch in den Gemeinderat gewählt.
„Ich möchte die positive Entwicklung von Ruppertsberg aktiv mitgestalten. Mit der vollen Unterstützung durch meine Familie und den Gemeinderatsmitgliedern der CDU möchte ich die erfolgreiche Arbeit von Ursula Knoll fortführen.“

Was ist Ihnen wichtig für Ruppertsberg? Was möchten Sie erreichen?

„Ich möchte unsere lebendige Dorfgemeinschaft weiter stärken und insbesondere unsere Jugend und unser vielfältiges Vereinsleben unterstützen.“ Die Ruppertsberger Vereine bieten vielfältige Aktivitäten an, bspw. ist die Gemeinde stolz auf ihre „Bloskapell“. Für den FC Mittelhaardt, bei dem die Fußballjugend aus der ganzen Verbandsgemeinde aktiv zusammenspielt, ist er als Betreuer tätig.

Zusammenarbeit, Kooperationen und Vertrauen sind Begriffe, die das Selbstverständnis von Peter Benoit als Kommunalpolitiker charakterisieren und für die er in der Verbandsgemeinde eintreten möchte. „Wir erwarten von den Politikern in der EU, dass sie zusammenarbeiten. Ich sehe es als eine Herausforderung, dies bereits auf unserer Ebene der Verbandsgemeinde umzusetzen.“ Auch die Partnerschaften zu den Städten Höchstädt und Courpiere sieht als echte Bereicherung des Gemeindelebens an.

Bezahlbarer Wohnraum

Im Wohngebiet „Kappesgärten“ haben sich viele Familien ihren Traum vom eigenen Haus verwirklichen können. „Ich freue mich, dass darunter viele aktiv unser Gemeindeleben mitgestalten. Das hält unseren Ort lebendig. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass in Ruppertsberg weitere Flächen als Bauland ausgewiesen werden können. Der Bedarf ist da. Wir benötigen diese auch für unsere entwicklungsfähigen Betriebe in der Landwirtschaft, im Handwerk und in der Gastronomie.“

Mobilität

Die Hauptstraße ist als Zubringerstraße zur B271 gut frequentiert. Bei der Neugestaltung wird an ausreichend Platz für die Fußgänger gedacht werden. Dies soll insbesondere den Schulkindern einen sicheren Schulweg ermöglichen. Um die teilweise recht engen Straßen von parkenden Autos zu entlasten, ist ein neuer Parkplatz am südwestlichen Ortseingang in Planung. Dort sind auch zwei Ladestationen für Elektroautos vorgesehen. Der Ausbau des überörtlichen Radwegenetzes findet die volle Unterstützung von Peter Benoit.

Umwelt- bzw. Klimaschutz

„Sehr wichtig ist der ortsübergreifende Hochwasserschutz. Ein Rückstaubecken im westlichen Teil der Hauptstraße ist zu diesem Zweck in Planung. Um der Klimaerwärmung Sorge zu tragen, erscheint es mir ebenso wichtig, gemeinsam auf die zunehmende Trockenheit zu reagieren.

Um noch mehr Bürger und Touristen zu motivieren, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen, wird sich Ruppertsberg am barrierefreien Radwegenetz im Landkreis Bad Dürkheim beteiligen.“

Gibt es ein ganz persönliches Lebensmotto?

„Jeder Mensch sollte mit seinem Leben die Welt ein ganz klein wenig besser machen …“ (Hodgson Burnett).

Damit möchte Peter Benoit erst einmal in Ruppertsberg anfangen.

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