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Spaziergang mit Peter Lubenau

Spaziergang mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Peter Lubenau am 10. 12.2018

Peter Lubenau ist seit dem Jahr 2016 der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Deidesheim.

Aufgewachsen ist Peter Lubenau in Mußbach. Seine Familie mütterlicherseits ist fest in der Region verwurzelt: Seine Mutter stammt vom ehemaligen Weingut Kurz und wurde 1947 die erste pfälzische Weinkönigin nach dem Krieg. Sein Großvater väterlicherseits erwarb in den 20er Jahren die örtliche Apotheke. Heute lebt Peter Lubenau mit seiner Familie in Forst.

Nach dem Bauingenieur-Studium in Karlsruhe und beruflicher Praxis in Würzburg zog es ihn im Jahr 1988 wieder in seine Heimat.

„Heimat ist für mich die Region, in der ich mich einfach wohlfühle“, antwortet Peter Lubenau auf die Frage nach der Bedeutung von Heimat.

„Die Zeit in Würzburg war eine sehr schöne Zeit, aber etwas hat mir immer gefehlt. Das Besondere an meiner Heimat ist für mich das Zusammenspiel von Pfälzer Wald, dem Weinanbau am Haardtrand und den Ortschaften mit ihren jeweils charakteristischen Besonderheiten. Ich erlebe hier eine besondere Vielfalt, die ich anderswo nicht finde.“

Wir gehen vom VG-Rathaus zum Stadtpark, bis zum Weiher. Rundherum wurden aufwendig Bäume und Büsche eingekürzt. Der Fläche wirkt jetzt großzügig und gepflegt. Im Weiher blubbern Sauerstoffblasen, die von einer aktuell durchgeführten Gewässersanierung herrühren. Die Brücke wurde frisch restauriert. Dieses Projekt begleitet Peter Lubenau mit großem Interesse, zumal in seinem bisherigen beruflichen Werdegang die Wasserwirtschaft einen großen Raum eingenommen hat. 


Politisches Engagement

Peter Lubenau hat schon früh begonnen, sich politisch zu engagieren:

1971 war er im Gründungsvorstand der Jungen Union in Mußbach. Als Ortsvorsitzender war er später gleichzeitig Mitglied im Kreisvorstand der Jungen Union Neustadt. Während des Studiums in Karlsruhe war er 3 Jahre gewähltes Mitglied im Studenten-Parlament.
Familie und Beruf haben dann sein ganzes Engagement gefordert und die politische Arbeit musste für einige Jahre ruhen. „Ich war immer sehr interessiert an Politik. Daher hat sie einen großen Stellenwert für mich. Aber sie hat mein Leben nie beherrscht.  Ich habe auch nie nach großen politischen Ämtern gestrebt, weil ich mir immer eine gewisse innere Freiheit bewahren wollte. Das gilt auch jetzt noch.“

Stadt-Bürgermeister Manfred Dörr sowie sein ehemaliger Mitschüler Bernhard Oberhettinger haben ihn 2005 wieder in die CDU geholt und er wurde in den Vorstand der Deidesheimer CDU gewählt. Im Jahr 2014 wurde er zum Beigeordneten der Verbandsgemeinde Deidesheim gewählt. Ein Jahr später übernahm er den Vorsitz des Gemeindeverbandes. Im Jahr 2016 folgte dann die Wahl zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde.

 


Standpunkte

„Ich möchte die besondere Vielfalt, die sich in allen Orten auf unterschiedliche Weise zeigt, weiter fördern und bewusst machen. Ein Beispiel ist die Gastronomie: Wir brauchen unverwechselbare regionale Angebote in unterschiedlichen Preisklassen für alle, Bürgerinnen und Bürger wie Touristinnen und Touristen.“

Zum Thema Investitionen: „Sie müssen sowohl den Einheimischen als auch unseren auswärtigen Gästen zugutekommen. Hierbei denke ich insbesondere an die Barrierefreiheit von öffentlichen Wegen, Gebäuden und Infratruktur, z.B. auch Toilettenanlagen.“

Es gibt große politische Themen, die uns Bürgerinnen und Bürger auch in den Ortsgemeinden sehr beschäftigen. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum, die Verkehrssituation und der Klimaschutz. Dazu hat Peter Lubenau folgende Meinungen:

1) Bezahlbarer Wohnraum

„Wir müssen alles tun, um jungen Familien in unserer Verbandsgemeinde zu ermöglichen, in ihrem Heimatort wohnen zu bleiben. Wir müssen darüber nachdenken, wie wir Häuser oder Bauplätze, die aus den gemeindeeigenen Beständen verkauft werden, als bezahlbaren Wohnraum anbieten können.“

2) Mobilität (Verkehrsaufkommen, E-Mobilität, Parksituation)

„Ich denke da zunächst einmal an Radfahren. Zudem brauchen wir eine intelligente und sichere Verkehrsführung. Dies kann das Verkehrsaufkommen im Innenbereich reduzieren. Ich möchte für ein Umdenken im Nahverkehr plädieren. Vielleicht kann man das eine oder andere Mal zu Fuß gehen oder das Fahrrad nehmen und dafür das Auto stehen lassen. Dafür muss das Bewusstsein gestärkt werden. Dies würde sicherlich auch dazu beitragen, die Parksituation in den Ortszentren zu entschärfen. Gleichzeitig müssen wir weiterhin Parkraum schaffen.“

3) Klimaschutz

„Beim Klimaschutz sehe ich die energetische Sanierung von Gebäuden in der Verbandsgemeinde als vorrangig an. Das sind für die Verbandsgemeinde v.a. die Grundschulen in Meckenheim und in Niederkirchen sowie die Verbandsgemeindehalle.

Wir müssen auch unser Hochwasserschutzkonzept weiter vervollkommnen. Das Starkregen-Ereignis 2004 hat uns gezeigt, wie wichtig dies für unsere Verbandsgemeinde ist.“  

Die persönliche Frage zum Schluss: Gibt es ein ganz persönliches Lebensmotto?

Carpe Diem

„Um die täglichen Herausforderungen zu meistern, sind für mich Freiräume wichtig.  Diese helfen mir, bei allen unterschiedlichen Projekten und berechtigten Interessen der verschiedenen Beteiligten den Überblick zu behalten.“

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