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03. Oktober 2020 Uhr Tag der Deutschen Einheit

Wechsel im CDU Gemeindeverband Deidesheim - Peter Lubenau übergibt an Peter Benoit

Die Mitglieder des CDU Gemeindeverbands Deidesheim haben einen neuen Vorsitzenden gewählt, nachdem  Peter Lubenau für eine weitere Wahlperiode als Vorsitzender des CDU Gemeindeverbands nicht mehr zur Verfügung stand.

Der neue Vorsitzende Peter Benoit dankte nicht nur den Mitgliedern für den Vertrauensbeweis, sondern insbesondere dem scheidenden Vorsitzenden Peter Lubenau für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren.

Peter Lubenau wird dem jungen engagierten Vorstandsteam auch künftig beratend zur Seite stehen.

„In der heutigen Zeit,  in der soziale Netzwerke das politische Geschehen stark beeinflussen, ist es besonders wichtig, durch eine gute kommunalpolitische Arbeit in unserer Verbandsgemeinde die Bürger wieder für die CDU zu begeistern. Das schaffen wir nur mit einem starken Team.  Daher freue ich mich besonders, dass Kai Feil und Thomas Lintz als stellvertretende Vorsitzende gewählt wurden, sagte der neu gewählte Vorsitzende Peter Benoit nach seiner Wahl.

Den Vorstand vervollständigen: Anna Burnikel (Schriftführerin), Klaus Eckel (Schatzmeister), Sigurd Wagner (Mitgliederbeauftragter) und die Beisitzerinnen und Beisitzer Mathias Bach, Arno Fickus, Regina Fischer, Patrick Heck, Roland Isselhard, Michael Kaufmann, Stefan Müller, Thomas Nessel, Matthias Pfaffmann und Magret Schleef.

Den Abend rundeten CDU Kreisvorsitzender Markus Wolf zu aktuellen Themen in der CDU sowie Kreisbeigeordneter Sven Hoffmann mit einem mitreißenden Beitrag zum Thema “Kommunalpolitik in Zeiten des Wandels“ ab.

„Wird der Bauer ruiniert, wird euer Essen importiert“

Solche oder ähnliche Parolen wie „Erst stirbt der Bauer, dann das Land“ oder auch „wir brauchen keine Berater – wir sind die Fachkräfte“,  gab es am Samstag den 16. November bei der Bauerndemo  in Neustadt viele zu lesen, als ich mit zwei Bekannten in der Maximilianstraße stand um den kaum endenden Strom von Traktoren live mitzuerleben.  Die Medien  berichteten von 700 Traktoren, manche sogar bis zu 900 Traktoren, die erst durch Neustadt fuhren um dann bis auf’s Hambacher Schloss zu  gelangen.  Für mich und meine Begleiter war das sehr beeindruckend, ich hob oft den Daumen nach oben, was ich mit einem freudigen Winken oder Lachen erwidert bekam.  Nun bin ich kein  Landwirt oder Winzer, habe keine direkten Kenntnisse, wie es um diese Berufsgruppe bestellt ist. Aber ich bin politisch interessiert und frage mich auch immer öfters, ob viele von den grünen Parolen wirklich einen ernsten Hintergrund haben, oder ob sie nur ideologisch geprägt sind, so wie auf manchen Schildern an den Traktoren zu lesen war. Ich meine, wenn so viele auf die Straße gehen, nicht nur in Neustadt sondern wie allgemein bekannt auch in Berlin und in anderen Städten, so nehme ich die Menschen ernst, die mit ihren Traktoren demonstrieren umso auf sich aufmarksam zu machen. Denn eins ist klar, wenn die kleinen Betriebe wegen allzu hohen Auflagen nicht mehr wirtschaftlich arbeiten können, so wird der Trend zu großen Monokulturen - oft dann im Ausland - zunehmen. Ich denke, das wollen wir alle nicht. Die Vielfalt der kleineren Betriebe ist insgesamt der ökologisch sinnvollere.

Unser CDU Bundestagsabgeordneter Johannes Steiniger unterstützte übrigens in Berlin auch unsere Landwirte. Hier ein Zitat von ihm aus seiner Whatsapp Gruppe vom 26.11.2019: „Wir stehen an der Seite unserer Landwirte. Heute fand in Berlin die große Kundgebung der Landwirte statt. Mit großen und kleinen Traktoren kamen die Bauern aus ganz Deutschland, um hier für mehr Anerkennung und gute Rahmenbedingungen für ihren Berufsstand zu demonstrieren. Meine volle Unterstützung haben sie. Wer täglich für regionale, frische und qualitativ hochwertige Lebensmittel sorgt, den sollten wir wertschätzen“

Liebe Mitbürger, aber auch wir alle sind gefordert unsere Landwirte und Winzer zu unterstützen. Denn wir haben es in der Hand wo und was wir kaufen. Bei uns in Meckenheim und in der näheren Region gibt es genügend Erzeuger, die uns fast alles an Obst, Gemüse wie auch Wein bieten. Wer z.B. zur Erdbeerzeit oder Kirschenzeit im Billigmarkt dort eben mal dieses Obst aus dem Ausland kauft, noch dazu verpackt in Plastik, schadet der Umwelt durch lange Transportwege und schwächt durch immer höheren Preisdruck unsere Landwirte.

Kurt Kimmel, Meckenheim

Spaziergänge mit den Bürgermeistern

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Magret Schleef, stellv. Gemeindeverbandsvorsitzende aus Deidesheim, hat in den letzten Wochen mit unseren Bürgermeistern bzw. -kandidaten Spaziergänge durch jeweils "ihren" Ort unternommen. Sie hat interessante Fragen gestellt, um Ihnen die Persönlichkeiten hinter dem Bürgermeisteramt näher vorzustellen. Wir wünschen Ihnen beim Lesen viel Spaß. Klicken Sie einfach auf den jeweiligen Link!

Spaziergang mit Peter Benoit

Peter Benoit kandidiert für das Amt des Bürgermeistersseit zum ersten Mal in Ruppertsberg.

Spaziergang mit Manfred Dörr

Manfred Dörr, seit dem Jahr 2004 Bürgermeister der Stadt Deidesheim.

Spaziergang mit Kai Feil

Kai Feil kandidiert für das Amt des Bürgermeistersseit zum ersten Mai in Meckenheim.

Spaziergang mit Bernhard Klein

Bernhard Klein, seit dem Jahr 2009 Bürgermeister von Forst.

Spaziergang mit Peter Lubenau

Peter Lubenau ist seit dem Jahr 2016 der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Deidesheim.

Spaziergang mit Josef Seckinger

Josef Seckinger, seit dem Jahr 2009 Bürgermeister von Niederkirchen.

Global denken – lokal handeln

Unter diesem Titel vereinbaren die Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU Leitsätze einer Zusammenarbeit für die Verbandsgemeinde Deidesheim. Klima, Umwelt, Naturschutz und Nachhaltigkeit stehen im Vordergrund – so wird Klimafreundlichkeit zukünftig bei jeder Entscheidungsfindung ein ausschlaggebendes Kriterium sein.

In dem neunseitigen Papier, welches die Fraktionsmitglieder der beiden Parteien erarbeitet haben, sind sowohl konkrete Handlungsmaßnahmen als auch generelle Ziele zu folgenden Themen verfasst:

  1. Klima, Umwelt, Naturschutz und Nachhaltigkeit
  2. Verkehr und Mobilität
  3. Demokratieförderung und (barrierefreie) Teilhabe 
  4. Tourismus und Kultur
  5. Digitalisierung und moderne Arbeitswelt
  6. Bauen Wohnen - Entwicklung der VG
  7. Allgemeines und Verwaltung

 

Eine der ersten großen und wichtigen Veränderung soll die Schaffung der Stelle eines/einer Klimaschutzmanager*in für die Verbandsgemeinde Deidesheim sein.

Große Aufgaben stehen in den nächsten Jahren in der Sanierung der Gebäude der Verbandsgemeinde an, -insbesondere  Grundschulen, VG-Halle und Feuerwehrgebäude-. Zur Umsetzung dieser und anderer Maßnahmen werden die beiden Fraktionen weiterhin intensiv zusammen arbeiten. Bereits in Umsetzung befinden sich die Förderanträge für Trinkwasserbrunnen an öffentlichen Plätzen.

Die Vereinbarung kann hier als PDF heruntergeladen werden: Gem.Dokument_CDU-B90Gruene

Bericht aus der VG von Peter Lubenau beim CDU OV Meckenheim

Peter Lubenau berichtet über aktuelle Projekte aus der Verbandsgemeinde Deidesheim

Bei der kürzlich stattgefundenen  Mitgliederversammlung des CDU Ortsverbandes Meckenheim berichtete der Bürgermeister Peter Lubenau über die wichtigsten Projekte bzw. Aktivitäten aus der Verbandsgemeinde. Hier eine Zusammenfassung!

Schulen:
Zur Diskussion steht derzeit die Grundschule in Meckenheim, die momentan 1 ½ zügig geführt wird (6 Klassen), für die Zukunft aber zweizügig geplant wird, d.h. es gibt zukünftig 2x die Klassen 1-4, insgesamt also 8 aktive Klassen. Grundsätzlich gibt es in der Grundschule Meckenheim einen Sanierungsstau. Nach bereits erfolgten grundlegenden Planungen laufen die Gespräche mit den Aufsichtsbehörden noch, da eine Renovierung nach ersten Schätzungen bis zu 5 Mio € kosten würde. Für diese Summe könnte möglicherweise auch ein Neubau ins Auge gefasst werden.

Verbandsgemeindehalle in Meckenheim:
Auch hier stehen hohe Investitionen an um die notwendigen Sanierungskosten durchführen zu können. Konkret geplant sind für 2019 eine Renovierung der sanitären Anlagen und später der Lüftungsanlage.

Sanierung bei der Feuerwehr in Meckenheim:
Hier stehen Arbeiten zur Erhöhung des Brandschutzes an, die Fertiggarage ist zu klein und wird abgerissen, um einem entsprechenden Neubau für zwei Fahrzeuge zu weichen. Die Baumaßnahme kann erst nach erfolgter Umlegung des angrenzenden Neubaugebietes M7 erfolgen.

Technische Werke:
In der Verbandsgemeinde werden in jeder Gemeinde grundsätzlich alle 10 Jahre alle Abwasserkanäle untersucht. Um die Kosten hierfür zu verteilen, wird im Jahr nach der Untersuchung dann die notwendige Sanierung durchgeführt. Bei 5 Kommunen können diese Arbeiten somit gleichmäßig über die 10 Jahre verteilt werden. In 2019 werden in Niederkirchen die Kanaluntersuchungen durchgeführt, in 2020 erfolgt dann die Sanierung festgestellter Mängel.

Kläranlage Niederkirchen:
Die Arbeiten zur Optimierung der Luftreinigungsanlage und dadurch der Reduzierung von Geruchsbelästigungen sind weitgehend abgeschlossen, nur restliche Optimierungsmaßnahmen stehen noch an. Zur Entsorgung des anfallenden Klärschlamms wurde ein Vertrag mit 3-jähriger Laufzeit mit der BASF abgeschlossen. Alle Betriebsprozesse sind somit planmäßig neugestaltet bzw. mit Vertragspartnern geregelt.

Hochwasserschutz:
Die geplanten Maßnahmen zur Durchführung von Hochwasserschutzmaßnahmen am Stechgraben werden 2019 in die Umsetzung gehen. Die überregionale Hochwasserrückhaltemaßnahme an der Marlach befindet sich im Verfahren, der Genehmigungsantrag wird voraussichtlich noch in diesem Jahr eingereicht. Wie mehrfach berichtet, sind damit Hochwasserrückhaltemaßnahmen geplant, die dem Schutz von unterhalb liegenden Gemeinden bzw. Rheinanliegern vor allem bei Starkregen dienen. Peter Lubenau hat noch einmal bedauert, dass die Gemeinde Meckenheim sich nicht an diesen Hochwasserschutzmaßnahmen beteiligt.  

Umlage der Verbandsgemeinde:
Die Verbandsgemeindeumlage für die Ortsgemeinden bleibt auch in 2019 wie bisher bei 38%.

Änderung beim Altglasrecycling
Ab 1.1.2020 wird Altglas aus den Haushalten nicht mehr wie bisher in Plastiksäcken gesammelt. Als Alternative werden dann Glascontainer aufgestellt werden, in die die Haushalte dann ihr Glas nach Farben getrennt einwerfen können.

Höhere Sozialausgaben:
Es ist festzustellen, dass die Sozialausgaben in der VG weiter steigen. Zur Vermeidung von Obdachlosigkeit anerkannter Asylanten werden diese häufig in ihre bisherigen Wohnungen eingewiesen, die die Verbandsgemeinde gemietet hat. Es werden dringend freie Wohnungen gesucht, die von den anerkannten Flüchtlingen direkt angemietet werden. Potentielle Vermieter sollen sich bitte in der VG oder bei den „Freunden für Flüchtlinge“ melden. Da die Kosten für die von der VG angemieteten Wohnungen nicht komplett ersetzt werden, tragen die Kommunen, also die Verbandsgemeinden und Städte, den Differenzbetrag.

 Hier ein paar Zahlen zu diesem Thema:

  • Die VG erhält vom Land derzeit 848€ bis eine Erstentscheidung, also z.B. die Anerkennung als Flüchtling getroffen wird.
  • Der Landkreis Bad Dürkheim erhält einen nicht gedeckelten Betrag von derzeit bis zu 2 Mio €/Jahr
  • 54 Mio €/Jahr zahlt das Land derzeit für Integrationsleistungen, davon erhält der Landkreis DÜW 1-2 Mio €
  • 2018 gibt es im Landkreis DÜW ca. 200 Flüchtlinge. Für 39 Personen wurden Abschiebeurteile gefällt, 21 davon wurden erfolgreich umgesetzt. Die meisten davon waren sogenannte Dublin Fälle (also Personen, die in einem anderen EU Land Asylanträge stellen müssen).
  • Das Land Rheinland Pfalz beteiligt sich bisher nicht an den Kosten für Abschiebungen. Diese müssen weiterhin vom Kreis getragen werden.

 

CDU OV Meckenheim, November 2018

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